Wullener Feld 48, 58454 Witten +49 2302 956400 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Sprache auswählen

Banner2000x200

Hubzündung (ARC)

Große Bolzen und hochqualitative Schweißungen,

dadurch überzeugen die Verfahren der Hubzündung

  1. Anwendungsbereich:
  •  Das Verfahren der Hubzündung ist für Bolzen von 2 mm bis zu 25 mm geeignet.
  •  Es können die verschiedenartigsten Bolzenformen verschweißt werden.
  • Dabei sind vor allem Gewindebolzen, Stifte, Isolierstifte, Bajonettstifte, Innengewindebuchsen, Betonanker und Flachanker aus den Werkstoffen St37, 15Mo3, 1.4301, 1.4713/42/62, 1.4841 möglich.
  1. Verfahrensarten:

In der Hubzündung unterscheidet man zwischen den 3 wesentlichen Schweißverfahren: Bolzenschweißen im Kurzzeitverfahren, im Hubzündungsverfahren mit Keramikring und im Hubzündungsverfahren mit Schutzgas. Im Folgenden finden Sie die 3 Verfahren näher erläutert, wie auch Anwendungsstärken und technische Details.

Symbol Hub mit Keramik

Symbol Hub mit Keramik

Symbol Hub mit Keramik

Übersicht Hubzündung

 

 

KenngrößeKurzzeitverfahrenHub mit KeramikHub mit Schutzgas
Bolzengröße d (mm) 2-10 5-25 2-12
Spitzenstrom ca. (A) 300-1900 300-3000 300-3000
Schweißzeit ca. (ms) 5-100 100-2000 5-2000
Oberfläche Metallisch blank, verzinkt (tauglich für schlechtere Oberflächen) Metallisch blank, Flugrost, Walzhaut (gröbere Oberflächen) Metallisch blank, verzinkt (tauglich für schlechtere Oberflächen)
Min. Werkstückdicken (mm) 1/8 d (Bolzen) 1/4 d (Bolzen) 1/8 d (Bolzen)
Keramik notwendig nein ja nein
Schutzgasfunktion notwendig bedingt nein ja
Optisches Schweißbild gut gut sehr gut
Günstigere Bolzen ja nein nein
Isoanwendung ja ja ja
Material St, VA, MS, AL
(und weitere)
St37, 15Mo3, 1.4301, 1.4713/42/62, 1.4841
Hitzebeständig
St37, 15Mo3, 1.4301, 1.4713/42/62, 1.4841
Hitzebeständig
Anwendungsstärken
  • Sehr hohe Prozesssicherheit
  • Gut anwendbar bei schlechter Oberfläche
  • Gut automatisierbar
  • Anwendung Hubzündung im Dünnblechbereich
  • Wird bei Hubzündungsbolzen mit d > 5 mm und längeren Schweißzeiten nötig, um das Schweißbad zu stabilisieren
  • Keramik wirkt sich vorteilhaft auf das Schweißgefüge aus
  • Anwendung bei großen Bolzen
  • Erzeugung von wesentlich hochwertigeren Schweißungen
  • Vermeidung von Porenbildung
  • Fokussierung der Energie an der Schweißstelle
  • Gut automatisierbar (bei großen Bolzen im Pick-up-Verfahren)
Wichtig zu wissen
  • Tieferer Einbrand als bei Spitzenzündung = höhere Wahrscheinlichkeit für Abdrücke und Anlauffarben auf der Rückseite
  • Höher aufbauende Schweißnaht kann bedingt die Montage erschweren
  • Bedingt automatisierbar
  • Benötigt Keramik
  • Keramik muss einzeln aufgesteckt werden
  • Keramik nicht automatisch zuführbar
  • Sehr tiefer Einbrand
  • Benötigt Schutzgasfunktion am Gerät
  • Erzeugt sehr hochwertige und optisch schöne Schweißungen
  • Ist empfindlicher gegen Blaswirkung an Werkstückkanten und bei unsymmetrischen Massepunkten
Angegebene Werte können je nach Gerät und Anwendung abweichen